Die Bedeutung von Texten für erfolgreiches Marketing

 

Text, Text, Text, Text, Text.

 

Das war mal eine schnelle Inhaltsangabe, worum es bei mir geht.

 

Bevor jedoch der Eindruck ensteht, ich hielte Texten für das einzig Wichtige im Marketing, gehe ich in diesem Beitrag darauf ein, was sonst noch dazu gehört, warum Texten aber unverzichtbar – und jetzt alle: UN-VER-ZICHT-BAR – für erfolgreiches Marketing ist.

Vorweg: Was verstehen wir unter erfolgreichem Marketing und was heißt Texten?

Das hier ist der kleine Guntram. Neben seinem Entzücken über seinen topmodernen Vornamen beschäftigt ihn vor allem eines: Er möchte Geld verdienen. Und zwar indem er Selbstverteidigungskurse gibt. (Man sieht ja schon an seinem Bizeps, was für ein Tier Guntram ist ...)

 

Er war schon fleißig und hat seine Zielgruppe identifiziert. Sein idealer Kunde ist Johnny. (Eventuelle Ähnlichkeiten mit Guntram sind nur zufällig beabsichtigt.)

 

Wie also vorgehen?

 

Da Guntram schlau ist, weiß er, dass er ohne erfolgreiches Marketing nicht weit kommen wird. Denn nur so können wir Produkte/Dienstleistungen an Interessenten vermitteln.

 

Die Menschen müssen:

  • von unserer Leistung erfahren
  • unsere Leistung verstehen
  • wissen, was sie tun sollen
  • letztendlich kaufen.

Marketing ist also ein Kommunikationsprozess. Ein nicht gerade unkomplexer noch dazu.

 

Texten ist ein Werkzeug. Ein Mittel zum Zweck. Neben grafischen Elementen ist Text die einzige Möglichkeit, Kunden zu überzeugen. Mit ihnen zu kommunizieren.

 

Wer jetzt einwendet, dass man ja auch Audio oder Video benutzen kann, hat recht. Nur: Auch hier liegt ein Text zugrunde, nicht wahr? Das, was Sie auf Band sprechen oder im Video sagen, wurde (bestenfalls) vorher einmal schriftlich fixiert. Und selbst wenn nicht: Es ist und bleibt Text.

 

Sie müssen nicht Germanistik studiert haben, um erfolgreich zu texten. Texten beschreibt die klare Formulierung von (im Wortsinne) überzeugenden Aussagen.

 

Marketing als Ganzes beginnt jedoch ein paar Stufen tiefer.

Hier beginnt erfolgreiches Marketing: Die Zielgruppe

Das Fundament der „Marketing-Pyramide“: Die Zielgruppe
Das Fundament der „Marketing-Pyramide“: Die Zielgruppe

 

Die Direktmarketing-Legende Gary Halbert machte in seinen Seminaren gerne folgendes Gedankenexperiment:

 

Er und ein Seminarteilnehmer eröffnen je einen Hamburger-Stand in der gleichen Gegend. Sie sind also direkte Konkurrenten.

Der Teilnehmer darf sich zuerst einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Halbert aussuchen.

 

Die meisten Teilnehmer wählten Dinge wie die beste Fleischqualität, Sesam- statt normaler Brötchen, einen besseren Standort oder die niedrigsten Preise.

 

Halbert „gewann“ das Experiment jedoch jedes Mal, denn alles, was er sich wünschte, war eine ausgehungerte Kundschaft.

 

Soll heißen: Nur wo ein echter Markt, eine „ausgehungerte“ Zielgruppe ist, ist erfolgreiches Marketing möglich.

 

Wenn niemand Ihr Produkt will, kann auch die beste Werbung und das beste Marketing nichts ausrichten. Die Menschen werden Ihnen dafür nicht ihr sauer verdientes Geld rüberschieben.

 

Lektion: Sorgen Sie dafür, dass Sie Marktforschung in irgendeiner Form betreiben. Sie müssen ja nicht gleich ein Forschungsinstitut beauftragen. Durch Internetrecherche lässt sich heute so vieles herausfinden. Und: Fragen Sie die Zielgruppe.

Schritt 2 für erfolgreiches Marketing: Das Produkt

Die zweite Stufe der Marketing-Pyramide: Ein qualitativ hochwertiges Produkt
Die zweite Stufe der Marketing-Pyramide: Ein qualitativ hochwertiges Produkt

 

Auch die Qualität Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung zählt. Ich weiß: Wer hätte es gedacht ...?

 

Wenn Sie sicher sind, dass es einen Markt für Ihr Angebot gibt, setzen Sie alles daran, die Qualität hochzuschrauben.

 

Nie zuvor hatten wir es mit kritischeren und besser informierten Verbrauchern zu tun als heute. Kundenrezensionen, Preisvergleiche, Testberichte: Wenn Sie ein mangelhaftes Produkt auf den Markt werfen, wird man es zurückwerfen. An Ihren Kopf.

 

Die in Schritt 1 gewonnenen Erkenntnisse zur Zielgruppe sollten das Produkt bestimmen.

 

Insbesondere wenn Sie Dienstleistungen, wie Beratung, Seminare, Workshops anbieten, können Sie Qualitätsverbesserungen vergleichsweise schnell umsetzen.

 

Tun Sie das und Sie vermitteln Ihrer Zielgruppe das Gefühl, ernstgenommen zu werden.

Ohne geht erfolgreiches Marketing nicht: Meine Damen und Herren, begrüßen Sie das Angebot

Stufe 3 der Marketing-Pyramide: Ein Angebot, das Ihre Kundschaft nicht ausschlagen kann
Stufe 3 der Marketing-Pyramide: Ein Angebot, das Ihre Kundschaft nicht ausschlagen kann

Moment! Sind Produkt und Angebot nicht irgendwo dasselbe?

 

Ja, irgendwo in einem Paralleluniversum vielleicht, aber nicht hier. Nicht, wenn Ihr Marketing erfolgreich sein soll.

 

Schauen Sie, ich habe schon öfter erwähnt, dass der Kunde sich nicht für Sie interessiert. Auch nicht für Ihr Produkt. Sondern nur für das Ergebnis.

 

Beispiel: Ein Kunde kauft keinen 8er Bohrer, weil ein 8er Bohrer das attraktivste Produkt der Welt ist. Nein! Er will ein Bild aufhängen, damit der Besuch beim nächsten Mal denkt: „Mein lieber Scholli, wir sind hier bei einem Kunstkenner“.  Nun ja, oder so ähnlich jedenfalls. Dazu braucht er aber nun einmal einen 8er Bohrer.

 

Lektion: Verkaufen Sie das Ergebnis, den Wert – nicht das Produkt als solches. Malen Sie ein Bild, bei dem sich Ihr Wunschkunde vorstellen kann, wie sich seine Welt ändert, wenn er Ihr Produkt kauft oder Ihre Dienstleistung in Anspruch nimmt. DAS ist ein Angebot.

Ihr größtes Problem ist der Kopf Ihres Kunden

Kommen wir zurück zu Guntram. Sie erinnern sich: Der nette kleine Mann, der seinen Selbstverteidigungskurs vermarkten möchte.

 

Guntram hat bislang:

  • die Zielgruppe identifiziert
  • ein geniales Produkt (Dienstleistung) geschaffen
  • ein Angebot zusammengestellt

Das Problem: Diese Informationen sind noch nicht aufbereitet.

 

Ergießt Guntram all sein Wissen über die Zielgruppe, sein Produkt und sein Angebot einfach auf seinen Wunschkunden Johnny, sieht das in etwa so aus:

Oder anders ausgedrückt: Es ist zu viel um in Johnnys nettes, kleines Köpfchen reinzupassen. Die ganzen Informationen schwappen an Johnny vorbei.

 

Er wird überschüttet mit Inhalten, die ihn nicht interessieren und die er nicht verarbeiten kann.

 

Guntram bräuchte eine Art Trichter.

Hat jemand „Trichter“ gesagt?

Sie ahnen es: Jetzt kommt der Text ins Spiel. Wie ein Trichter kombiniert ein Text all das Wissen aus den vorherigen Stufen, um es in den Kopf des Wunschkunden zu pflanzen.

Zielgruppe?

Ein Texter schreibt nur für die Zielgruppe. Für niemanden sonst. Erfolgreiches Marketing heißt eben auch, es nicht allen recht machen zu wollen. Deshalb werden Sorgen, Nöte und Wünsche der Kunden im Werbetext berücksichtigt. Und die fühlen sich deshalb direkt angesprochen. Das schafft Vertrauen und regt zum Kauf an.

 

Das kann ein Text.

 

Produkt/Dienstleistung?

Egal wie dufte Ihr Produkt ist: Wenn Sie es nicht ebenso dufte um- und beschreiben, verpufft die Wirkung. Ihr Wunschkunde muss VERSTEHEN, was Sie für ihn tun können. Besser noch: Er muss sich alle 10 Finger nach Ihrem Produkt lecken.

 

Das kann ein Text.

 

Angebot?

Machen Sie mich als Kunden neugierig. Was können Sie mir liefern? Malen Sie ein Bild von einer „besseren“ Welt, wenn ich Ihr Produkt benutze. Zeigen Sie mir, wie ich Probleme loswerde oder wie meine Wünsche Wirklichkeit werden. Oder besser: beides.

 

Das kann ein Text.

Jetzt liegt’s an Ihnen

Sagen Sie niemals, es seien „nur“ Worte.

 

Worte sind Waffen, Besänftiger, Betörer, Verführer und Beschwichtiger.

 

Und da es hier um erfolgreiches Marketing geht, sag ich es noch einmal ganz deutlich: Worte bringen Geld, denn Worte verkaufen.

 

Ein Verkäufer nutzt Worte. Ein Podcast nutzt Worte. Ein Brief, eine Webseite, Videoskripte sowieso.

 

Manch ein Bild mag ohne Worte auskommen. Ein so komplexer Prozess wie Marketing sicherlich nicht.

 

Deshalb sind die „Kosten“ für Text keine Kosten, sondern Investitionen. Denn am Ende kommt mehr dabei heraus, als Sie am Anfang investiert haben.

 

Sei es das Gehalt eines Texters oder die Mühe, Blut, Schweiß und Tränen, wenn Sie selbst zum Stift (ja, ich weiß: zur Tastatur) greifen.

 

Es lohnt sich.

 

Gehet dahin und machet Euer Produkt so unwiderstehlich, dass sich ihm niemand entziehen kann.

 

Amen.


Diesen Beitrag JETZT teilen:


Jetzt kostenlos anmelden und

  1. erfahren, wie Sie Kunden besser ansprechen
  2. lernen, wie Sie bessere Texte schreiben
  3. für Kunden interessanter werden
  4. professioneller auftreten
  5. für mehr Motivation und Kreativität sorgen

* erforderliches Feld



Hier gibt es kein Spam.
Ihre Daten sind bei mir sicher.

Jetzt kostenlos anmelden und

  1. erfahren, wie Sie Kunden besser ansprechen
  2. lernen, wie Sie bessere Texte schreiben
  3. für Kunden interessanter werden
  4. professioneller auftreten
  5. für mehr Motivation und Kreativität sorgen

* erforderliches Feld



Hier gibt es kein Spam.
Ihre Daten sind bei mir sicher.